Konkrete Fragen zum Projekt können Sie uns gerne per E-Mail stellen: jg@archigramm.com.



Wolf-Rüdiger PAul

aus 77815 Bühl schrieb am Sonntag, dem 03. Juli 2005:


Jemandem den Hof machen - der Bahnhof Entree, Visitenkarte einer Stadt.

Als (Auch)-Bahn-Fahrer ist für mich der Offenburger Bahnhof in seinem heutigen Bestand ein Fluchtpunkt.
Er lädt nicht ein ñ er schickt weg.
Selbst bei nur kurz zu überbrückenden Transferzeiten riskiere ich es immer wieder meinen Anschlusszug zu verpassen, da ich aus dem Bahnhof Richtung Fussgängerzone FLIEHE.
Ich bin kein Offenburger. Die internen ÇSeilschaftení kenne ich und interessieren mich auch nicht.
ABER der Stadt Offenburg und allen die den Bahnhof, sein Umfeld nutzen und erst noch nutzen werden gratuliere ich.
Gratuliere ich dazu, dass ein Expertenteam von Architekten mit der Fähigkeit des Querdenkens und der Vision ihnen/uns potentiellen LEBENS-RAUM in, um, an und MIT dem Bahnhof Çhöflichí anbieten.

Die Verantwortlichen sollten den Konzept-Ball auffangen, denn:
Wer zu spät kommt - hat vielleicht den Zug verpasst. Warum auch immer.

Wolf-Rüdiger Paul
Paul und Partner, Bühl

Patrick Doll

aus Ortenberg schrieb am Samstag, dem 02. Juli 2005:

An die Großmänner

Man kann euch während des ganzen Debakels um den Offenburger Bahnhof nur mit Lob für eure Konzepte und Ideen unterstützen. In Offenburg zeigt sich schon seit Jahren, dass man von Stadtplanung und deren tangierender Thematik nicht sonderlich viel Ahnung hat. Meines Erachtens liegt dies vor allem an "inkompetenten" Entscheidern und einem fehlenden Weitblick. Schon am Marktplatz lässt sich diese These eindrucksvoll nachvollziehen.
So wird Offenburg auch weiterhin ein Bespiel dafür sein, dass sich eine städtebaulich sinnvolle Erneuerung schon durch schwachgeistiges Verhalten der Verantwortlichen ganz einfach verhindern lässt.

Ulrich Wagner

aus Lahr schrieb am Freitag, dem 24. Juni 2005:

Hallo Herr Großmann,
es ist durchaus legitim, dass die Stadt Offenburg ein Vorhaben in dieser Dimension im Wettbewerb ausschreibt. Wäre das auf offiziellem Wege und in einem überschaubarem Zeitraum abgelaufen, hätte sich daran wohl auch niemand angestossen. Es ist aber nicht zu verstehen, dass hier 120 neue Arbeitsplätze durch die Stadt verhindert werden, die nicht nur Offenburg - sondern die ganze Region - so dringend brauchen. Es deutet wohl alles darauf hin, dass hier politische Vetternwirtschaft betrieben wird, um Ihr Vorhaben auszubremsen.
Diskutiert man in Lahr bei Grohe und Ina übe massiven Abbau von Arbeitsplätzen so sind diese Hilferufe im Offenburger Rathaus wohl noch nicht angekommen...deshalb warten die Offenburger Bürger wohl noch länger auf jemanden, der in der Lage ist proaktiv und zeitnah zu entscheiden.
Aber da ist es eben wieder das Phänomen "Politiker" - "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
Durchhalten - dran bleiben - nicht aufgeben - Sie machen das schon!
Ich drücke Ihnen die Daumen.

Oliver Steffen

aus Offenburg schrieb am Freitag, dem 24. Juni 2005:

Eine sehr schöne Planung, insbesondere die Verlegung des ZOB in Richtung Osten an die Gleise und damit verbundene "Begradingung" des Verlaufes und Verkehrsflusses der Hauptstraße ist ein wichtiger Schritt zu einer Optimierung der Verkehrsströme der Fußgänger, Rad- und Autofahrer und für die Busse, die so besser erreichbar sind, aber trotzdem den Verkehrsfluss weniger stören. Hoffen wir auf eine schnelle Umsetzung !

Maier, Winfried

aus Offenburg schrieb am Freitag, dem 24. Juni 2005:

Bleibt der Bahnhof nutzbar?
Sehr geehrter Herr Grossmann, Ihr Projekt in Offenburg und Ihr Elan - Respekt! Dennoch: Wenn man als Pendler Ihre Planungen studiert bekommt man Bedenken: Pendler wollen primär einen funktionierenden Bahnhof, d.h. umweltfreundlich mit dem Rad schnell und sicher zum Bahnhof gelangen und zentral - ohne weite Wege - das Rad sicher, hell und überdacht parken können. Sie planen eine Café-Bestuhlung, wo heute diese vorbildlichen (!) Plätze sind und wo - wenn man an der Capuchino-Meile nicht sowieso woanders seinen Kaffee trinkt, dann auch noch ständig Güterzüge in einem Meter Entfernung (!) an einem vorbeifahren. Der Pendler ist Ihr potentieller Kunde für den geplanten Bahnhof mit "Konsumfunktion" - aber wenn Sie ihn durch Umständlichkeiten in der Nutzung des Bahnhofs als seine Verkehrsdrehscheibe vergraulen, dann wäre das ein massives Negativbeispiel für einen privatisierten Bahnhof. Dann werden aus Pendlern keine Kunden und dann werden die kalkulierten Arbeitsplätze dort nicht zu halten sein. Bleibt zu hoffen, dass die verkehrliche Funktion im und vor dem Bahnhof - speziell im Fahrradverkehr - so gut bleibt wie sie ist - dies ist die zentrale Meßlatte vieler Pendler für Ihr Projekt bzw. Ihre Planungen - Sie müssen nur die Räder zählen!

Dietmar Isen

aus 77749 Hohberg schrieb am Freitag, dem 24. Juni 2005:

Hallo,
wieso wundert sich hier noch jemand über das Vorgehen der Stadt bezüglich Sanierung/Umbau- oder Neubau?
Das kennen wir doch solang ich denken kann und Negativbeispiele werden immer wieder geliefert. Zum Bahnhof speziell gefallen mir ihre Pläne sehr gut, denn der grob fahrlässige Unsinn "ZOB" in der heutigen Form ärgert jeden, der nur einmal von Süd nach Nord am Bahnhof vorbei muß.

Patrick Müller

aus Offenburg schrieb am Freitag, dem 24. Juni 2005:

Guten Tag,

wenn ich das nun entstandene Theater um den Banhof Offenburg betrachte, kann ich nur den Kopf pf schütteln. Das Ganze ist mal wieder typisch Offenburg!
Man hat den Eindruck, daß hier massiv getrickst, getäuscht, hingehalten und verschleppt wird, um einem weiteren Bewerber (Arch. Lehmann) hier einen eventuellen Vorteil zu verschaffen. Es ist sehr interessant, live zu beobachten, wie Kungelei und mehr (?´) auf kommunaler Ebene funktioniert! Machen wir uns nichts vor. Wenn Sie nicht gewesen wären, würde die Stadt Offenburg warscheinlich immernoch im Dornröschenschlaf vor sich hinträumen. Der Offenburger Bahnhof inklusive ZOB ist ein Schandfleck von Offenburg. Mit dem ZOB hat die Stadt einmal wieder städtebauliche Inkompetenz bewiesen. Es gibt noch viel mehr in Offenburg, was dies bekräftigen würde, aber dies aufzuzählen wäre hier zu lang. Der ZOB ist eine Achterbahn vom Feinsten, welche von mir jeden Tag befahren wird. Man kann nur den Kopf schütteln, wenn man in einem Rückstau bis nach oben zur Unionsbrücke steht. Auswärtige Besucher von Offenburg werden sich sicherlich darüber ihren Teil denken. Es ist ganz wichtig, daß dies geändert wird (was natürlich auch wieder unsere Steuergelder kostet). Ihr Entwurf sieht da ganz ordentlich aus. Besser wäre gewesen, dieser Unfal ZOB wäre so nie passiert. Der alte Boulevard muß jedenfalls wieder hergestellt werden. Der schmucklose, nackte und kahle Platz muß wieder schön werden. Es fehlt gänzlich Begrünung, Bäume und Pflanzen. Wenn ich an die schönen Blutbuchen zurückdenke, die gedanken los abgeholzt wurden, blutet mir echt das Herz.

Die Stadt Offenburg macht uns hier eindrucksvoll vor, wie man Investoren von Offenburg fernhält und vergrault. Diese nun entstandene Augsburger Puppenkiste erinnert doch sehr stark an den zweiten großen Schandfleck Offenburgs, das Henco-Areal. Hierzu sage ich jetzt weiter nichts mehr, das würde kein Ende nehmen.

Leider ist man hier als Einwohner Offenburgs machtlos und kann nur zuschauen und den Kopf schütteln. Nunja, die nächste Wahl kommt sicherlich irgendwann!!

Viel Glück für Ihr Unternehmen. Im Dschungel der privaten Verstrickungen bei der Stadt werden Sie das sicherlich noch brauchen!

Rudi Eggstein

aus Offenburg schrieb am Freitag, dem 24. Juni 2005:

Ich find es seltsam, wie die Stadt mit Ihnen umgeht.
Darüberhinaus habe ich das Gerücht gehört, dass Herr Lehmann das Privathaus der Frau Oberbürgermeister umbaut. Falls das stimmt, wundert mich nix mehr.
Alles Gute für Ihre Pläne,
Rudi Eggstein

Christopher Kleinheitz

aus Trier schrieb am Freitag, dem 24. Juni 2005:

Hallo,

schön, dass die Planungen für den Offenburger Bahnhof jetzt offenbar konkret werden.
Auch wenn der ZOB ein wichtiger Baustein für den Schlüsselbus war , muss doch festgehalten werden, dass der Standort eine Fehlplanung ist. Dabei stört nicht so sehr die Überquerung der Hauptstraße (ist es wirklich so schlimm, wenn Autofahrer Fußgängern mal Vorfahrt einräumen müssen?), sondern der viel zu weite Weg zwischen Bahnsteigen und Bussen. Das Problem wäre mit Ihrer Lösung (fast) behoben. Nötig ist dabei unbedingt eine Orientierung der Bushalteplätze in Richtung Norden des neuen ZOB, nahe zur Bahnsteigunterführung. So wäre es auch (endlich) möglich, die Schlüsselbusse in den Taktknoten des Schienen-Nahverkehrs zur Minute .00 zu integrieren. (bspw. Ankunft der Busse zur Minute 56, Abfahrt 04).
Was ich allerdings vermisse, ist eine Möglichkeit, für die Busse sowohl Richtung Unionbrücke als auch Richtung Hauptstraße nach Süden aus dem ZOB rauszufahren. Hier muss unbedingt eine Lösung gefunden werden, dies zügig zu ermöglichen, da sich die Fahrzeiten der Busse durch den neuen ZOB-Standort ohnehin verlängern werden.
Weiterhin vermisse ich auch eine Führung für den Radverkehr von der Unionbrücke vom/zum Bahnhof. Diese schon jetzt unübersichtliche Situation (Schillerschüler) wird duch den ZOB-Bussteig sicher noch verschärft.

mfg

C.Kleinheitz

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